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Über Black Orchid

Black Orchid entstand 2017. Am Anfang wurde noch gerne gecovert, aber sobald die fünf jungen Niederrheiner*innen genug eigene Songs hatten, passiert das nur noch in Ausnahmefällen. Man arbeitete von Anfang an darauf hin, einen eigenen Stil und selbst komponierte Songs zu entwickeln. Louisa Költgen (Gesang), Hannah Strauß (Gitarre), Til Hunke (Gitarre), Rabea Heweling (Bass) und Fabian Heekeren (Drums) arbeiten dabei gerne zusammen. Im Proberaum entstanden aus verschiedensten Ideen heraus schon einige Songs mit Hitpotenzial, in denen sie ganz verschiedene Genres mit dem klassischen Independent-Rock verbinden. Mal darf es ein bisschen Punk sein, mal Surf-Sound und gelegentlich wird auch schon mal eine härtere Gangart eingeschlagen, ohne aber auf melodische Sequenzen zu verzichten. Die Musik von Black Orchid ist oft tanzbar und durchaus massentauglich aber kein Mainstream, weil immer eine besondere, persönliche Note dabei ist. So kann es passieren, dass man bei einem neuen Song denkt, er sei schon ein alter Bekannter, dann aber plötzlich Momente um die Ecke kommen, die überraschen. Sängerin Louisa, die auch für die meisten Lyrics verantwortlich ist, drückt mit ihrer ungewöhnlichen Stimme den Songs ihren unverwechselbaren Stempel auf. Besonders im tiefen Register erzeugt ihre Stimme gerne mal eine mächtige Gänsehaut. Wer genau hinhört, merkt, dass die beiden Gitarren sehr gut harmonieren und „miteinander spielen“, wobei Lead und Rhythmus auf beide verteilt ist und manchmal sogar während eines Songs wechselt. Wer nicht nur oberflächlich zuhört, sondern die Musik von Black Orchid tiefer reinlässt und analysiert der bemerkt viele Facetten im Gitarren- und Bass-Spiel aber vor allem auch das treibende, teils sogar aggressive aber dennoch an den richtigen Stellen sehr filigrane Drumming.
Bemerkenswert ist das gute Händchen, das die fünf ständig wieder für eingängige Hooklines beweisen. In fast jedem Song gibt es auf Anhieb Stellen, die sofort in die Beine gehen und im Kopf bleiben. Nicht nur bei den Uptempo-Nummern, sondern auch bei den vereinzelt vorkommenden Balladen. In jedem Fall kommt man schnell zur Sache und reißt schon mit den ersten Takten die Zuhörer mit. Dabei hat Frontfrau Louisa, die sich beim allerersten Auftritt noch schüchtern am Mikrofonständer festhielt, ihr Publikum mittlerweile voll im Griff, kommuniziert lautstark mit den Menschen und springt beim Song „No Answers“ von der Bühne direkt in die Crowd und macht beim Moshpit mit.
Die Bandmitglieder, die alle Anfang 20 sind und aus dem Raum Xanten/Wesel kommen, haben sich im engeren Umkreis schon einen Namen gemacht und eine kleine Fangemeinde begleitet sie auf ihren Gigs am unteren Niederrhein. Die Bühnen in Xanten, Alpen, Wesel, Moers und weiteren Städten in der Umgebung sind ihr Zuhause. Sei es bei Auftritten vor kleinem Publikum in Jugendclubs und bei Firmenevents oder bei Festivals vor über 500 Leuten: Black Orchid verzaubern ihr Publikum, egal ob als Support-Act oder als Headliner. Als sie 2018 den „Clash of Bands“ in Moers gewannen, bekamen sie die Chance, erstmals zwei Songs in einem professionellen Studio aufzunehmen. Diese und mittlerweile vier weitere sind bei Spotify zu hören. Bald geht es wieder ins Studio und neue kommen hinzu. Bisher hat Black Orchid bei Spotify im Maximum 1.000 monatliche Hörer*innen (nach Release der Single „Ezra“) und insgesamt in 2022 6.700 Streams. Die fünf engagierten Musiker*innen hoffen natürlich, dass das noch viel mehr wird.
Im Laufe der bisher fünf Jahre Bandgeschichte merkt man, dass die Musik von Black Orchid komplexer geworden ist und alle fünf Bandmitglieder sich weiterentwickelt haben. Einzeln und auch zusammen als Band. Allerdings weichen sie dabei keinen Millimeter von ihrer Prämisse ab: Der Spaß steht im Vordergrund. Und dieser Spaß, den die fünf Freund*innen miteinander im Proberaum und vor allem auf der Bühne haben, der überträgt sich sofort auf das Publikum. Und genau dieser Spaß wird weiter gehen. Vor mehr Publikum und in neuen Locations!
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